Waldbrand in Dornach nach mehreren Stunden gelöscht

Zwischen Dornach und Gempen ist am Samstagmorgen ein Waldbrand ausgebrochen. Erst nach mehreren Stunden konnte die Feuerwehr den Brand löschen. Die Solothurner Kantonspolizei warnt: Wegen der trockenen Witterung steige allgemein die Gefahr von Waldbränden.

Feuerwehrmann vor rauchendem Busch

Bildlegende: Der Waldbrand bei Dornach war nicht einfach zu löschen. Ein Problem war, Wasser ins felsige Gebiet zu transportieren. zvg

Bemerkt wurde das Feuer gegen 8 Uhr. Beim Dreikanntfelsen stieg Rauch auf. Vor Ort konnten die Feuerwehrleute einen grösseren Glimmbrand und Feuer in der bewaldeten Felswand feststellen.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr Dornach gestalteten sich wegen des Geländes und der Wasserversorgung schwierig. Erst nach mehreren Stunden war der Waldbrand gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Wurde nach dem Bräteln das Feuer nicht gelöscht?

Oberhalb der Felskante befindet sich eine Feuerstelle. Es sei möglich, dass der Brand durch Funkenschlag aus dieser Brätlistelle ausgelöst worden sei, teilt die Kantonspolizei Solothurn mit. Aufgrund der trockenen und zum Teil auch windigen Witterung sei die Gefahr von Waldbränden allgemein gestiegen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung daher um erhöht Vorsicht. Insbesondere sollten Zigaretten und Zündhölzer nicht achtlos weggeworfen werden, nach dem Bräteln solle ein Feuer ausgiebig und vollständig gelöscht werden, und bei starkem Wind sei auf Feuer zu verzichten.

Gartenhaus in Flammen

Bildlegende: In Rheinfelden hat dieses Gartenhaus gebrannt. Sachschaden: über 20'000 Franken. zvg

Fahrlässiger Umgang mit Asche

Gebrannt hat es am Samstagvormittag auch in Rheinfelden. Dort hat ein Feuer ein Gartenhaus zerstört, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest. Laut der Polizei könnte es aber sein, dass jemand Asche nicht richtig entsorgt hat.