Flüchtlinge im Aargau Werkhof Frick wird grösste Asylunterkunft im Kanton

Bis zu 180 Männer könnten in Zukunft im Werkhof an der Autobahn in Frick untergebracht werden. Die Asylsuchenden würden dann zu viert in den Containern unter den Dächern der Werkhofhallen leben. Die erste Idee, IKEA-Häuser einzusetzen, stellt sich als zu gefährlich heraus.

Gebäude aus Vogelperspektive.

Bildlegende: Der ehemalige Werkhof bei der Autobahnausfahrt in Frick wird zur Asylunterkunft. ZVG/Kanton Aargau

Die Idee, Asylsuchende im Werkhof Frick in IKEA-Häusern unterzubringen, löste sich Ende 2015 in Rauch auf. Dies, weil die Häuser einem Brandschutztest nicht stand hielten. An der Idee von der Unterbringung von Asylsuchenden im Werkhof Frick hielt der Kanton aber fest. Die IKEA-Häuser wurden jedoch gegen Wohncontainer ersetzt.

Unterbringung in Werkhof? Nicht alltäglich!

Insgesamt stehen fast 50 Container für die Asylsuchenden bereit. Auch sanitäre Anlagen und Kochmöglichkeiten sind im Werkhof eingerichtet worden. Für Stephan Müller, Leiter der Sektion Betreuung beim Kanton, ist die Unterbringung Asylsuchender in einem Werkhof auch nicht alltäglich. Dennoch ist er überzeugt, dass es gut funktionieren werde.

Die Anlage in Frick wird nun in Etappen bezogen. Bis zu 180 Männer finden Platz in der Unterkunft. Einige werden auch von der Asylunterkunft in Aarau nach Frick ziehen. Die Asylunterkunft in der Geschützen Operationsstelle des Kantonsspitals wird auf Ende Juni geschlossen. Danach wird im Werkhof in Frick die grösste kantonale Asylunterkunft im Aargau stehen.