Zehn Anzeigen gegen Tiertransporter in Oensingen

Die Solothurner Kantonspolizei hat am Montag gezielt Tiertransporter unter die Lupe genommen. Zehn Chauffeure wurden verzeigt. Unter anderem wurden Stiere widerrechtlich im Fahrzeug angebunden.

Stiere in einem Fahrzeug, sie sind mit einem Seil an ihren Nasenringen am Fahrzeug angebunden.

Bildlegende: Diese Stiere waren nicht tiergerecht angebunden: Sie hätten sich verletzen können. Polizei Kanton Solothurn

Bei einer Schwerverkehrskontrolle sind am Montag in Oensingen zehn Lenker von Tiertransporten verzeigt worden. Die Solothurner Kantonspolizei nahm insgesamt 41 Tiertransporte und 22 weitere Fahrzeuge unter die Lupe.

Die häufigsten Widerhandlungen betrafen das Fehlen eines Abschlussgitters am Heck, fehlende Trennwände, das Nichtreinigen des Fahrzeuges nach einem Tiertransport sowie das Überladen der Fahrzeuge. In zwei Fällen waren Stiere am Nasenring angebunden, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Das sei gemäss Tierschutzverordnung nicht zulässig, weil eine grosse Verletzungsgefahr für die Tiere bestehe. Die Tiere sollten mit einem Strickhalfter im Transporter angebunden werden.

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Tiertransporter unter der Lupe

3:55 min, aus Schweiz aktuell vom 12.6.2012