48 Stunden non-stop Theater

Das Schauspiel-Ensemble des Theater Basel verabschiedet sich mit einer grossen Kiste: 48 Stunden lang spielt das Ensemble durch.

Mann vor glühendem Ofen

Bildlegende: Im Schiffskeller wird kräftig eingefeuert. Judith Schlosser

Das ganze Schauspiel-Ensemble ist auf den Beinen und spielt Tag und Nacht durch. Das Publikum kann einzelne Performances à 60 Minuten besuchen.

Das Schauspielhaus wurde für diese Abschlussproduktion umgebaut in ein grosses Schiff. Am Sonntag um 17 Uhr sticht die «MS futura» dann in Richtung Hamburg, dorthin wo Theaterdirektor Georges Delnon nach dieser Spielzeit hingeht. Das Entrée des Schauspielhauses ist eine Hafenkneipe, man klettert Treppen hoch und runter, es gibt Kajüten, kann mit dem Käptn Tee trinken, und im Keller schaufelt der Heizer Kohle.

Sorgenkind Schauspiel

Während der Ära Georges Delnon, ein Mann der Oper, fristete das Schauspiel eher ein Schattendasein. Die Hoffnung, dass der Einbezug der freien Theatergruppe faradaycage dem Theater neue Impulse und Schwung gibt, hat sich nicht eingelöst. Zum Abschluss aber gelingt der Schauspiel-Truppe noch einmal etwas ganz Spezielles.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)