Baselbieter Fasnacht Adieu Fasnacht - das Sissacher «Chluri» ist verbrannt

Mit dem Verbrennen des «Chluri» wird im Oberbaselbiet die Fasnacht beendet. Jedes Jahr wird das Chluri einer Sissacher Persönlichkeit gewidmet, dies gilt als höchste Sissacher Auszeichnung. Die Ehre wurde in diesem Jahr Roland Schmitter, einem Fasnächtler, zuteil.

Eine über sieben Meter hohe Holzpuppe, mehr als sechs Tonnen schwer - das ist das Sissacher «Chluri». Die Figur wird traditionellerweise am Donnerstagabend nach der Fasnacht auf einem Wagen von einem Traktor durchs Dorf gezogen und danach auf dem Richtplatz auf der Sissacher Allmend angezündet. Die Cliquen und Guggen sind an diesem Abend alle in weiss gekleidet. Ein Fasnächtler erklärt: «Wir tragen alle ein Leichentuch, schliesslich wird hier das Chluri beerdigt.»

Höchste Auszeichnung

Bevor das «Chluri» in Flammen aufgeht, gibt ein annonymer Grabredner bekannt, wer das «Chluri» dieses Jahr ist. Das «Chluri» wird nämlich jedes Jahr einer Sissacher Persönlichkeit gewidmet. Als «Chluri» eingeäschert zu werden, gilt als grosse Ehre. Dieses Jahr wurde sie Roland Schmitter zuteil. Schmitter engagiert sich seit mehreren Jahren in der Gemeinde für die Fasnacht.