Auch «Cecca» sah bei OB-FCB keinen Klassenunterschied

Der FC Basel tat sich in der ersten Cup-Hauptrunde gegen den Stadt-Rivalen Old Boys äusserst schwer. Trotz Ueberzahl ab der 63. Minute gelang dem Schweizer Meister das Siegestor erst in der Verlängerung.

Zuschauertribüne mit verschiedenen FCB-Stammspielern

Bildlegende: Sommer, Schär, Die, Sio und Streller auf der Tribüne - zusammen mit Präsident Heusler und Massimo Ceccaroni (u.l.) Keystone

Beim FCB verfolgten mehrere Stammspieler die Partie von der Tribüne aus. Sie sahen einen Schweizer Meister, der dem unterklassigen Stadtrivalen das Spiel nicht aufzwingen konnte. Der FCB brauchte mehrmals Glück, um nicht ein Gegentor zu kassieren: Old Boys traf zweimal nur die Latte und einmal den Pfosten.

Auch nachdem die Old Boys wegen einer roten Karte ab der 63. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz standen, gelang es dem FCB nicht, das Spiel in die Hand zu nehmen. Erst in der Verlängerung (95.) konnte Neuzugang Ivanov nach einem Delgado-Corner das entscheidende 1:0 erzielen.

Auch Massimo Ceccaroni, als Spieler beim FCB und anschliessend als Spielertrainer bei Old Boys im Einsatz, konnte keinen Unterschied zwischen den beiden Teams ausmachen.

«Am Schluss hat eine Standart-Situation den Unterschied gemacht, aber sonst hat man keinen Unterschied zwischen Superleague und 1. Liga Promotion gemerkt», meinte der ehemalige Kult-Verteidiger Ceccaroni nach dem Spiel. Und er zeigte am Ende ein gewisses Mitgefühl auch für die OB-Spieler, die er einst trainiert hatte, insbesondere für Diren Akdemir, den Captain von OB, der aus seiner Sicht zu unrecht vom Platz musste