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Stadtplanung Basel Auf dem Felix Platter-Areal entsteht ein neues Quartier

Die Umnutzung des alten Basler Felix Platter-Spitals und Teilen seines Areals zu Wohnzwecken kommt voran. Nach einer Absichtserklärung des Kantons vom Dezember ist nun der Studienauftrag für das 200-Millionen-Projekt angelaufen. 2022 soll es bezugsbereit sein.

Im Februar will die federführende Baugenossenschaft wohnen&mehr (w&m) aus Skizzen von Architekturteams sechs oder sieben auswählen, die bis im Sommer eng begleitet Projekte ausarbeiten dürfen. Zu künftigen Gebäuden ist vor der Jurierung der Architektur-Eingaben Mitte August noch wenig klar. Insgesamt sollen auf dem Spitalgelände 500 bis 550 neue Wohnungen entstehen.

Ein grünes und lebendiges Quartier

Laut Andreas Courvoisier von wohnen&mehr soll ein gut durchgängiges grünes Areal entstehen mit guter sozialer Durchmischung und bezahlbaren 3- bis 4- Zimmer-Wohnungen. Der Sockel des Spitalaltbaus, der einen Durchgang ins Areal bekommen soll, werde unter anderem Kinderbetreuung, Café und Veranstaltungsräume beherbergen. «Es soll ein neues Stück Stadt entstehen. Lebendig, durchmischt und gut an das übrige Quartier angebunden», sagt Courvoisier.

Es soll ein neues Stück Stadt entstehen.
Autor: Andreas CourvoisierBaugenossenschaft wohnen&mehr

Eine besondere Herausforderung ist der Umbau des bestehenden Felix Platter-Spitals. Gemäss Vorgaben von Heimatschutz und Denkmalpflege darf der Bau aus den 1960er Jahren nicht abgerissen werden. Rund 130 Wohnungen sollen in dem alten Spitalbau entstehen. Dank verschiedener Vorstudien sei dies laut Courvoisier eine lösbare Aufgabe.

Der Baubeginn ist auf Mitte 2019 geplant, die ersten Wohnungen sollen 2022 bezugsbereit sein. Voraussetzung dafür ist, dass es beim Bau des neuen Felix Platter-Spitals auf dem gleichen Areal keine grösseren Verzögerungen gibt.

Baugenossenschaft wohnen&mehr

Die Baugenossenschaft wohnen&mehr wurde 2015 gegründet. Sie besteht aus 61 Mitgliedern, darunter 26 Wohngenossenschaften aus der Region Basel. Beim Felix Platter-Areal rechnet wohnen&mehr mit Baukosten von rund 200 Millionen Franken. 80 Prozent sollen als Fremdkapital, etwa als Hypothek beschafft werden.

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