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Bahnhofpost Basel «Nauentor» ersetzt ungeliebten Rostbalken

Auf der Basis des Stahlbaus aus den 70-er Jahren planen Post und SBB einen Neubau mit drei Hochhäusern.

  • Der Neubau baut auf der Basis des bisherigen Gebäudes auf. Geplant ist ein viergeschossiger Sockelbau und drei 90 Meter hohe Hochhäuser.
  • Mit öffentlichen Flächen und Verbindungsachsen bekommt das Gundeli eine Anbindung an die Innenstadt.
  • Der Neubau soll von verschiedenen Dienstleistern genutzt werden, zudem entsteht Wohnraum.

Das Projekt «Nauentor» soll in den Plänen von Morger&Partner zu einem Ort der Verbindungen werden. Im Zentrum steht eine sogenannte «Magistrale», die mit Innenhöfen und Fussgängerpassagen den heute grösstenteils unzugänglichen Ort öffnet. Die Post-Passage wird für Velos und Fussgänger verbreitert. Rolltreppen und Aufzüge führen zu den Perrons und in die Bahnhofshalle hinunter.

Mischnutzung

Im «Nauentor» sind unterschiedliche Nutzungen geplant: Die Sockelgeschosse stehen Gastronomie-Betrieben und anderen Dienstleistern zur Verfügung. In den drei rund 90 Meter hohen Hochbauten soll an zentraler Lage neuer Wohnraum entstehen. Die Post selber beschränkt sich auf das Erdgeschoss des Sockelbaus. Der Neubau soll 450 Millionen Franken kosten. Spätestens in zehn Jahren soll er fertig gestellt sein.

Rostbalken Ade

Das «Nauentor» ersetzt den ungeliebten Bau aus den 70-er Jahren, dem der Volksmund den Übernamen «Rostbalken» gegeben hat. Der Obmann des Basler Heimatschutzes, Christof Wamister, spricht von einem brutalen Eingriff damals, der auf seine Art auch ein architektonischer Zeitzeuge sei. Im Gegensatz zu den Basler Architekten Christ&Gantenbein, die kürzlich für einen Erhalt dieses Denkmals plädierten, sieht Wamister keinen Grund für eine Unterschutz-Stellung.

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