Barfüsserplatz hat seine Kapazitätsgrenze erreicht

Basler Behörden finden: Auf dem Platz dürfen in Zukunft nicht noch mehr Events stattfinden als heute.

Der Basler Barfüsserplatz während des Imagine Festival. Der Platz ist voller Menschen.

Bildlegende: Wie umgehen mit Veranstaltungen in der Stadt? Wie das Imagine-Festival auf dem Barfüsserplatz. ZVG

Jetzt kann die Basler Bevölkerung mitreden, wie die Leitplanken für die künftige Nutzung und Gestaltung der City gesetzt werden: Der Entwicklungsrichtplan Innenstadt geht in die Vernehmlassung.

Eine Gesamtschau steigere die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne lange blockierte Projekte wie etwa die Umgestaltung der Freien Strasse vorankommen, sagte Baudirektor Hans-Peter Wessels am Mittwoch vor den Medien. Er hoffe auf viel Feedback zum Entwicklungsrichtplan, damit dieser - entsprechend überarbeitet - breit abgestützt ist.

Keine zusätzlichen Events auf Barfüsserplatz und Kaserne

Interessant am Entwicklungsrichtplan: Er macht Aussagen darüber, wie intensiv die grossen Plätze in der Stadt für Veranstaltungen genutzt werden sollen. Dabei wird deutlich: Die Behörden finden, dass beim Barfüsserplatz, Münsterplatz und Kasernenareal die Grenze erreicht sei. Alle Plätze sollen keine zusätzlichen Grossevents beherbergen.

Entwicklungspotenzial sieht Wessels dagegen beim Marktplatz. «Dort ist eine Umgestaltung möglich, die ihn für Veranstaltungen attraktiv macht.»