Baselbieter Gemeinden bekennen sich zu ihren Altersheimen

Wer soll die Mehrkosten übernehmen, wenn das Baselbiet tatsächlich ab Januar 2016 die eigenen Beiträge an die Ergänzungsleistungen von Bewohnerinnen und Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen begrenzt? Der Blick richtet sich in erster Linie auf die Gemeinden. Die aber sehen gar kein Problem.

Alte Frau vor dem Spiegel. Sie kämmt sich

Bildlegende: Wer bezahlt die Kosten, die im Baselbiet bei der Alterspflege anfallen? Keystone

Schon jetzt seien die Gemeinden stark in der Verantwortung bei den Alters- und Pflegeheimen im Kanton. Sagt Peter Vogt, Präsident des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden: «Wir wollen uns da auch gar nicht herausreden.»

Die Budget müssen rechtzeitig vorliegen

Auf mögliche finanziellen Konsequenzen dieses Engagements angesprochen, meint Vogt weiter: «Wir rechnen nicht damit, dass die Kosten in diesem Bereich in den nächsten Jahren ansteigen.»

Die politischen Gremien der Gemeinden hätten hier auch immer die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen: «Die Budgets der Heime werden ja schon lange im Voraus vorgelegt und können angeschaut werden.»

Deshalb sei, so Vogt, auch nicht damit zu rechnen, dass es zu Mehrkosten kommt, wenn die Regierung wie geplant tatsächlich eine Deckelung der Ergänzungsleistungen an Heimbewohnerinnen und -bewohner einführt, wie sie das plant.

Diskutieren, so sagt Peter Vogt, könne man allenfalls noch über das Datum: Vielleicht sei der angestrebte 1. Januar 2016 zu ehrgeizig.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)