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Versteigerung Baselbieter Raserfahrzeuge unter dem Hammer

In Liestal wurden Autos, Motorräder und Velos versteigert, welche von der Polizei beschlagnahmt wurden. Darunter auch Modelle von Mercedes, Porsche oder Audi. Da der Verwertungsdienst, welcher die Versteigerung durchführt, Jubiläum feiert, war der Andrang dieses Jahr besonders gross.

Sieben Autos, vier Motorräder und dutzende Velos wurden auf dem Areal des Verwertungsdienstes Baselland versteigert.

«Dieses Jahr haben wir besonders attraktive Exemplare», sagt der Leiter des Verwertungsdienstes, Berardino Barbati. Denn der Verwertungsdienst feiert 10-Jahr-Jubiläum. Er habe deshalb damit gerechnet, dass auch besonders viele Leute kommen.

Barbezahlung vor Ort

Mitbieten kann jeder, allerdings muss die Person, welche ein Fahrzeug ersteigert, auch direkt vor Ort in Bargeld bezahlen. «Wir haben deswegen auch einige Polizisten vor Ort. In Uniform, aber auch zivil», sagt Barbati. Kein Wunder, denn die Summen sind beträchtlich.

Ein Porsche wurde für über 20'000 Franken verkauft, ein Mercedes erzielte sogar fast 27'000 Franken.

Beliebtes Motorrad

Auch ein Motorrad der Marke Suzuki stiess es auf viel Interesse. Henrik Wallmeier aus Ueken (AG) ist sogar extra für das Motorrad zur Versteigerung gekommen. «Wenn man darauf sitzt fühlt man sich wie ein König», schwärmt er. Am Schluss wurde es für 3'600 Franken versteigert - allerdings nicht an Wallmeier. Sein Budget lag nur bei 2000 Franken.

Die Fahrzeuge wurden alle in der Vergangenheit von der Polizei beschlagnahmt. Zum Beispiel wegen Verkehrsdelikten oder anderen Straftaten. Das interessiere die meisten Interessenten aber nicht, sagt Barbati. Sie wollen vor allem ein Schnäppchen machen.

(Regionaljournal Basel, 17.30)

3 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Ich frage mich ob das überhaupt legal ist. Eigentum wegnehmen, dass können die Schweizer sehr gut. Aber ob das im internationalen Recht überhaupt so zulässig ist, ist äusserst fragwürdig. Raserinitiative und Via Sicura sind doch sehr Grenzgängig. Erdacht von einer Handvoll frustrierter Leute und abgesegnet von der Mehrheit der Schweizer. Wie im Mittelalter. Auch wenn ich Raserei keinesfalls gutheisse, diese Gesetzte sind dumm und völlig daneben!
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    1. Antwort von Franz NANNI (Aetti)
      Nein es ist richtig so, ein Lehrplaetz fuer jeden Schlufi, der mit Raserei Leben gefaerdet oder schon zerstoert hat... und iR sind es Wiederholungstaeter. Einem spielenden Kind nimmt man auch das Messer aus der Hand... oder!
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    2. Antwort von Arnaud Sidler (Arnaud Sidler)
      Man nimmt es ja nicht willkürlich weg, sondern als Bestrafung oder wenn jemand eine Busse nicht bezahlen kann/will. Wenn jemand mit dem Sturmgewehr wild um sich ballert nimmt man ihm ja das StGw. weg, auch wenn er niemanden umgebracht hat. Man muss ja nicht abwarten bis er jemanden erschiesst, da er sich ja offensichtlich nicht unter Kontrolle hat. Dasselbe mit Raserfahrzeugen. Das hat doch nichts mit frustierten Leuten zu tun. Ich finde diese Gesetze weder dumm od.daneben sondern genau richtig!
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