Baselbieter Regierung definiert Hotspots für Wirtschaftsoffensive

Das ABB-Areal in Münchenstein und Arlesheim, das Dreispitz-Areal, ebenfalls in Münchenstein, das Gebiet Salina Raurica in Pratteln und Augst und die Ergolz-Achse zwischen Muttenz und Sissach. Dies sind die vier Gebiete, in welche die Baselbieter Regierung neue Unternehmen anlocken will.

Karte Dreispitzareal

Bildlegende: Einer der Hotspots ist das Dreispitzareal zvg

Im Rahmen der Wirtschaftsoffensive, die mehr Unternehmen ins Baselbiet locken und so die Steuer-Einnahmen erhöhen soll, hat die Baselbieter Regierung vier grössere Gebiete ausgewählt, sie umfassen rund zwei Drittel der insgesamt 37 definierten grundsätzlich geeigneten Areale im ganzen Baselbiet. Vor allem in diesen vier Gebieten sollen prioritär neue Unternehmen angesiedelt werden und will die Regierung auch selber aktiv werden fürs Anlocken neuer Unternehmen.

Für die Priorisierung seien drei Kriterien ausschlaggebend gewesen, so Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro. Die ausgewählten Standorte sind relativ nahe am Zentrum, haben bereits die nötige Infrastruktur und sind gut ans Strassennetz und den öffentlichen Verkehr angebunden.

Nachdem die am besten geeigneten Gebiete definiert wurden, sei der nächste Schritt die Auswahl der Branchen. Die Regierung will nun prüfen, welche Branchen besonders gut auf welche Areale passen.

«Auch Aesch will priorisiert werden»

Nicht zufrieden zeigen sich jene Gemeinden, die nicht in den «ersten Rang» gewählt wurden. Sie haben bereits das Gespräch mit der Regierung gesucht. Besonders Aeschs Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger verlangt, dass «Aesch Nord» in den ersten Rang gehoben wird.

Die Medienkonferenz am Freitag ist im 2013 bereits das dritte Mal, dass die Baselbieter Regierung über die Wirtschaftsoffensive informiert. Die Regierung hat die Offensive zu einem der wichtigsten Geschäfte erklärt.