Baselbieter Schwarzarbeits-Kontrolle: Kanton soll schlichten

Der Gewerkschaftsbund Baselland verlangt vom Kanton, er solle Gespräche über die Zukunft der Schwarzarbeitskontrolle einleiten. Die «zahlreichen offenen Fragen» sollen Vertreter der Regierung, des Amts für Industrie, Gewerbe und Arbeit, der Gewerkschaften und der Wirtschaftskammer besprechen.

Silhouette eines Malers.

Bildlegende: Schwarzarbeit bekämpfen - das ist die Aufgabe der Zentralen Arbeitsmarkt-Kontrolle. Keystone

Für die Zentrale Arbeitsmarkt-Kontrolle brauche es eine zukunftsfähige Lösung, schreibt der Gewerkschaftsbund in einer Mitteilung vom Montag. Der Kanton müsse handeln, weil der Gewerkschaftsbund an einer Sitzung vom Samstag beschlossen habe, die Sitze in der paritätischen Organisation derzeit nicht neu zu besetzen.

Die Baselbieter Volkswirtschaftsdirektion teilte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit, die Träger der Zentralen Arbeitsmarkt-Kontrolle müssten sich untereinander einigen. Es werde begrüsst, dass die beiden Träger - Arbeitgeber und -nehmer - ein Gespräch wollen. Dieses solle «zeitnah» stattfinden. Der Baselbieter Volkswirtschaftsdirektor Thomas Weber rief schon in der letzten Woche die Beteiligten zu einer Klärung der Differenzen und zu einer konstruktiven Lösung auf.