Baselbieter SVP will mit Thomas Weber in die Regierung

Parteileitung schlägt den Oberbaselbieter dem SVP-Parteitag als einzigen Kandidaten zur Nomination vor.

Thomas Weber, Regierungsratskandidat der Baselbieter SVP

Bildlegende: Thomas Weber will für die Baselbieter SVP in die Regierung. zVg

Die SVP Baselland steigt voraussichtlich mit Landrat Thomas Weber in die Regierungsrats-Ersatzwahl vom 3. März. Die Parteileitung hat am Mittwoch entschieden, ihn dem Parteitag vom 17. Januar als einzigen Kandidaten zur Nomination vorzuschlagen. Dies gab die Partei am Mittwoch an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz bekannt.

Thomas Weber ist 51 Jahre alt, Bauingenieur beim Bundesamt für Strassen und kommt aus Buus. Er ist Vizepräsident der SVP Baselland und engagiert sich seit Mitte der Achtziger Jahre in der Partei. Im Jahr 2004 präsidierte Weber die Partei. In seiner Freizeit züchtet er Schafe. «Ich will ein Regierungsrat für das ganze Baselbiet sein. Man soll mich nicht auf Buus und Schafzucht reduzieren», sagte Weber an der Medienkonferenz.

Thomas de Courten zieht sich zurück

Dass die SVP Weber als einzigen Kandidaten präsentiert, ist eine leise Überraschung. Zunächst war geplant, dass der Parteitag am 17. Januar aus verschiedenen Kandidaten auswählen kann. Mittlerweile haben jedoch Nationalrat Thomas de Courten, Landrat Dominik Straumann und der ehemalige Landratspräsident Hanspeter Ryser ihre Kandidaturen zurückgezogen. Dies teilte die SVP-Parteileitung an der Medienkonferenz in Liestal mit.

Die SVP will mit Weber zurück in die Regierung. Sie ist die wählerstärkste Partei im Kanton, verlor 2011 jedoch ihren Sitz in der Exekutive, als Jörg Krähenbühl abgewählt wurde.