Innovation Baselbieter will Sportvermarktung revolutionieren

Dank innovativer Technologie hat Firmengründer Lukas Gysin das Ziel, das Sportvermarktung auf den Kopf zu stellen: Bei Liveübertragungen von Fussball, Tennis, Eishockey etc. soll das Fernsehbild so verändert werden, dass zum Beispiel auf jedem Kontinent eine andere Bandenwerbung zu sehen ist.

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0:58 min, vom 24.3.2017

Im Rahmen eines Masterstudienganges (MBA) kam Lukas Gysin auf seine Geschäftsidee: Bei Liveübertragungen von Sportveranstaltungen soll der Zuschauer in den USA eine andere Bandenwerbung sehen als die Zuschauerin in Malaysia.

Vor zwei Jahren hat der Therwiler Gysin zusammen mit seinem Geschäftspartner Ralf Dragon die Firma Uniqfeed gegründet. Seither sind sie daran, die Technik so zu optimieren, dass die Geschäftsidee umsetzbar wird. Laut Gysin steht Uniqfeed kurz vor dem Markteintritt: «In der zweiten Hälfte des laufenden Jahres wollen wir erste Livetests machen».

Weltverbände sind interessiert

Die Geschäftsidee von Uniqfeed stosse auf ein breites Interesse, sagt Lukas Gysin. Weltverbände wie die FIFA, die UEFA und die NHL (amerikanische Eishockeyliga) seien am Produkt interessiert. Veranstalter und Rechteinhaber von Sportveranstaltungen erhoffen sich dadurch Mehreinnahmen beim Sponsoring und der Werbung.

Sendewagen mit diversen Bildschirmen

Bildlegende: Uniqfeed arbeitet mit dem lokalen Broadcaster zusammen. Hier werden die Signale aufgenommen. SRF

Interesse auch in Basel

Aber nicht nur die Weltverbände beobachten aufmerksam, wie sich «Uniqfeed» entwickelt. Auch zwei regionale Sportveranstalter sind an Bord: Die Swiss Indoors waren der erste Partner und ermöglichten Uniqfeed diverse Tests. Die Badminton Swiss Open erhoffen sich Mehreinnahmen durch Werbung. Turnierdirektor Christian Wackernagel meint dazu: «Wir sind begeistert». Aus diesem Grund habe man Uniqfeed auch ermöglicht, Tests durchzuführen.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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