Baselbieter Wirtschaftsoffensive macht weiteren Schritt vorwärts

Die Baselbieter Regierung hat 37 Gebiete definiert, um neue Firmen in den Kanton zu locken. Nun soll rasch festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die Areale entwickelt werden sollen. Zudem muss die Regierung entscheiden, welche Schlüsselindustrien sich primär im Kanton ansiedeln sollen.

Baselbieter Karte mit Entwicklungsgebieten

Bildlegende: Die 37 Entwicklungsgebiete für die Wirtschaft im Baselbiet. zvg

Die 37 Areale sind über den ganzen Kanton verteilt, liegen aber schwergewichtig im Birseck und auf der Achse zwischen Muttenz und Liestal. 27 Areale wurden bereits im kantonalen Richtplan als Arbeitsgebiete festgelegt, 10 neue sind nun noch hinzugekommen. Sie liegen in den Gemeinden Liesberg (Riederwald), Laufen (Keramik), Zwingen (Papierfabrik), Aesch (Birsmatt), Therwil (Erlenstrasse), Oberwil (Mülimatt), Münchenstein (Walzwerk), Liestal (Oristal), Itingen (Gstadmatt) und Ormalingen (Maloja plus).

Hauptgebiet Salina Raurica

 Die Regierung wird nun für die Areale eine Art Hitparade erstellen. Gebiete, die in der Hitparade vorne liegen, werden mit höherer Priorität entwickelt als jene, die auf hinteren Plätzen landen.

Bereits klar ist, dass die Gebiete Salina Raurica in Pratteln, der Dreispitz in Münchenstein und das ehemalige ABB-Areal in Arlesheim eine Spitzenposition einnehmen werden. Gute Chancen auf vordere Plätze haben aber auch das Bachgrabengebiet in Allschwil, das Polyfeld in Muttenz sowie das Gebiet Aesch Nord.

 Neben der Areal-Rangliste muss die Regierung auch entscheiden, welche Branchen sich primär im Kanton ansiedeln sollen. Gefragt ist also eine Definition der Schlüsselindustrien. Wenn beide Prozessschritte erfolgt sind, können die Bemühungen aufgenommen werden, um neue Firmen in den Kanton zu locken.

Gemäss Martin Kolb, Leiter des Amts für Raumplanung, ist aber auch denkbar, dass schon innert weniger Wochen die Ansiedlung von neuen Firmen vermeldet werden kann.