Baselland verzichtet auf Abbau bei der Verkehrsinstruktion

Die Baselbieter Regierung kommt auf ihre Spar-Entscheide bei der Polizei zurück. Sie will auf den geplanten Abbau bei Verkehrsinstruktionen an Schulen verzichten. Die Sparvorgabe bei der Polizei soll anderweitig umgesetzt werden.

Schulkinder überqueren einen Zebrastreifen.

Bildlegende: An Baselbieter Schulen wird die Verkehrsinstruktion im bisherigen Rahmen weitergeführt. Keystone

400`000 Franken pro Jahr hätten gemäss den Sparplänen der Regierung bei der Verkehrsinstruktion an Baselbieter Schulen eingespart werden sollen. Diese Massnahme stiess auf Kritik in der Bevölkerung. Der Protest dagegen zeigt nun Erfolg

Sicherheitsdirektor Isaac Reber hat gemeinsam mit dem Polizeikommandanten entschieden, auf den beschlossenen Abbau zu verzichten. Man sei aufgrund der Reaktionen aus der Bevölkerung zu diesem Entscheid gekommen, sagt Reber.

Die Sparpläne bei der Polizei sind jedoch nicht ganz vom Tisch: Die Sparvorgabe bei der Polizei soll nun anderweitig umgesetzt werden, beispielsweise durch die Nichtbesetzung vakanter Stellen, so Reber. Wo genau, ist noch nicht bekannt. Zuständig für die Umsetzung ist die Polizei.

(Regionaljournal Basel, 17:30)