Baselland will Patientenfreizügigkeit überdenken

2012 beschlossen die beiden damaligen Regierungsräte Carlo Conti und Peter Zwick die Patientenfreizügigkeit zwischen den beiden Basel auf anfangs 2014. Diese Einführung steht aber möglicherweise schon vor der Einführung schon wieder zur Diskussion, wie die «Basellandschaftliche Zeitung» schreibt.

Das beleuchtete Schild, das zum Notfall weist

Bildlegende: vvwvwvsv Keystone

Seit dem Entscheid von 2012 und der Unterzeichnung der Vereinbarung hat sich die Zusammensetzung der Baselbieter Regierung verändert. Thomas Weber von der SVP ist seit ein paar Monaten neu im Amt und hält die Zügel in der Volkswirtschaft- und Gesundheitsdirektion in Händen.

Kosten entscheidend

«Wir wissen nicht, was uns diese volle Freizügigkeit kostet», umreisst Regierungsrat Weber das Problem. Sie hätten jetzt die Zahlen, die die Patientenströme der letzten Jahre belegen. Da mehr Baselbieter sich in einem städtischen Spital operieren liessen, müsse der Kanton Baselland der Stadt einen einstelligen Millionenbetrag überweisen.


Patientenfreizuegigkeit zwischen den beiden Basel (30.8.13)

2:51 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 30.08.2013

Kommt jetzt die volle Freizügigkeit, so werden sich diese Kosten nochmals erhöhen. Für Thomas Weber gibt es da eine Schmerzgrenze: «Ein zweistelliger Millionenbetrag würde die volle Freizügigkeit gefährden.»

Noch keine verlässlichen Zahlen

Noch gibt es keine verlässlichen Zahlen. Die sind erst zu eruieren, wenn die Personenfreizügigkeit funktioniert. Bis es aber so weit ist, möchte Regierungsrat Weber sich für die Freizügigkeit in der Baselbieter Regierung einsetzen.