Basler CVP will 16 Millionen Franken für ein Hallenbad ausgeben

Schwimmzentrum soll neben der St. Jakobshalle entstehen. Der Grosse Rat entscheidet Anfang Februar über den Budget-Antrag.

Schwimmer sollen in Basel nicht mehr auf dem Trockenen sitzen - dies fordert die CVP.

Bildlegende: Schwimmer sollen in Basel nicht mehr auf dem Trockenen sitzen - dies fordert die CVP. Keystone

Der Basler CVP-Präsident und Nationalrat Markus Lehmann macht sich für eine neue Schwimmhalle mit einem 50-Meter-Becken stark. Er fordert, dass der Kanton Basel-Stadt 16 Millionen Franken für ein Hallenbad im Budget 2014 bereit stellt. Über dieses Budgetpostulat der CVP entscheidet der Grosse Rat in seiner Sitzung Anfang Februar.

Konkret schwebt Lehmann vor, dass der Kanton ein Projekt des Schwimmvereins beider Basel unterstützt. Der Schwimmverein präsentierte im Dezember Pläne für ein Hallenbad - genau zwischen der St. Jakobshalle und der Eishalle St.-Jakob-Arena. Diese Halle würde rund 23 Millionen Franken kosten. Der Kanton würde also nach dem Willen der CVP rund zwei Drittel aller Kosten übernehmen. Den Rest müsste der Schwimmverein selber organisieren - denkbar sei, dass der Verein Sportoto-Gelder erhalte, sagt Markus Lehmann.

Die Diskussion über ein Hallenbad mit 50-Meter-Becken in Basel ist mitterweile etwa 50 Jahre alt. «Jetzt muss endlich etwas gehen», fordert Lehmann. Er möchte daher, dass der Grosse Rat einen Grundsatzentscheid für ein Hallenbad treffe.