Basler Kulturfloss muss an Land starten

Der Festival-Start am Dienstag kann nicht auf dem Rhein stattfinden. Das Floss, worauf die Bühne für die Konzerte steht, konnte bislang nicht an den vorgesehenen Standort transportiert werden. Die Festival-Macher haben eine kurzfristige Lösung mit einer Bühne an Land organisiert.

Das Bild zeigt den Ort im Rhein, wo das Kulturfloss stehen sollte.

Bildlegende: Die Fläche im Rhein, wo die Bühne des Kulturflosses stehen sollte, ist derzeit leer. SRF

Das Kulturfloss auf dem Rhein feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag. Dass die Bühne immer noch nicht aufgebaut ist, obwohl das Festival am Dienstag startet, hat Kulturfloss-Erfinder Tino Krattiger noch nie erlebt. «Das ist ein besonderer Geburtstag», sagt er - mit einer Prise Galgenhumor.

Eigentlich wollten die Veranstalter bereits vergangene Woche das Kulturfloss aufbauen. Das Hochwasser hat dies verhindert - und über das Wochenende hat sich die Situation nicht verbessert. Am Montag Nachmittag sagte Tino Krattiger zum «Regionaljournal Basel» von Radio SRF: «Der Wasserstand ist zu hoch, um das Floss über den Rhein zu transportieren, ohne dass es kentert.»

Damit steht fest, dass der Festivalstart am Dienstag nicht wie geplant über die Bühne gehen kann. Zumal laut Prognose der Meteorologen der Pegelstand sogar noch steigen dürfte. Die Veranstalter haben aber eine Alternative parat. Sie haben eine temporäre Spielfläche am Rheinufer organisiert. Diese wird vom Bau- und Verkehrsdepartement und den mitinvolvierten Instanzen für die Dauer des Hochwassers gewährt. So kann das Eröffnungskonzert am Dienstag doch noch stattfinden.

Welche finanziellen Folgen die Probleme beim Aufbau der Bühne haben, kann Tino Krattiger noch nicht beziffern. Er spricht jedoch von einem «finanziellen Desaster», das auf ihn zukomme.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)