Basler Lehrpersonen erhalten keine längere Alters-Entlastung

Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten die Altersentlastung in Zukunft zwei Jahre später. Sie verschiebt sich parallel zum Rentenalter nach hinten, das von 63 auf 65 Jahre erhöht wird.

Aelterer Lehrer vor der Schulklasse

Bildlegende: Grosser Rat streitet darüber, wann Basel-Städtische Lehrpersonen eine Altersentlastung bekommen. Keystone

Die Regierung wollte die Dauer der Altersentlastung von acht Jahren nicht verlängern. Deshalb wollte sie deren Beginn parallel zur Erhöhung des Rentenalters um zwei Jahre verschieben. Andernfalls wären ab 2024/25 dem Kanton jährliche Mehrkosten von 1,2 Millionen Franken entstanden. Heute muss eine Volljob-Lehrkraft ab 55 zwei Wochenlektionen weniger unterrichten. Neu würde diese Entlastung ab 57 greifen.

Die Bildungs- und Kulturkommission schlug vor, diese Verschiebung zwei Jahre später nach hinten zu verschieben. Im Plenum argumentierte die Linke, dass das Lehramt immer anspruchsvoller werde und die Lehrkräfte nicht per Federstrich zwei Jahre später ausgelaugt seien. Bürgerliche sprachen hingegen von einem Privileg und ungerechtfertigten Mehrkosten.

Am Schluss setzte sich das bürgerliche Lager samt GLP mit 49 gegen 41 Stimmen durch. Somit gilt die Anpassung per 2016. In der Schlussabstimmung wurde das Schulgesetz mit 78 gegen 14 Stimmen dann klar entsprechend geändert.