Basler Schulanfang bringt viel Veränderung: HarmoS wird Realität

Nach sechs Wochen Schulferien, geht der Unterricht heute wieder los. Für viele Mädchen und Buben ist heute der erste Schultag und damit kommt viel Neues auf die Kinder zu. Doch nicht nur auf die neuen Schülerinnen und Schüler warten viele Änderungen, sondern auch auf ihre Lehrerinnen und Lehrer.

Blick in ein Schulzimmer mit 10 Kindern und einer Lehrerin, die an der Wandtafel etwas erklärt

Bildlegende: Jetzt gilt es Ernst mit «HarmoS». Primarschule dauert 6 Jahre. Keystone

Rund 750 Basler Lehrerinnen und Lehrer beginnen heute ihren ersten Schultag in einem neuen Schulhaus. Grund dafür: Die Schulreform «HarmoS». Im Basler Schulsystem treten dieses Jahr die ersten Änderungen in Kraft. Neu gibt es sechs Jahre Primarschule, anstatt den bisherigen vier Jahren. In die Orientierungsschule (OS) wechseln keine Schüler mehr. Sie ist damit ein Auslaufmodell. Für viele OS-Lehrerinnen und Lehrer bedeutet dies, dass sie an eine Primarschule wechseln müssen. Im Nachbarkanton Baselland gibt es dieses Jahr noch keine Änderungen.

Trendwende im Kindergarten

Eine andere Tendenz zeigt sich aber in beiden Basler Kantonen ab. Jahrelang war die Zahl der neuen Mädchen und Jungen in den Kindergärten rückläufig. Dieses Jahr sieht das anders aus. In Basel sind es rund 150 Kinder mehr als noch letztes Jahr, im Baselbiet sind es rund 90. Das bedeutet, dass es künftig wieder mehr Schülerinnen und Schüler geben wird. Entsprechend dürfte auch die Zahl der Schulklassen wachsen.

Insgesamt gehen in Basel-Stadt in diesem Jahr 23'600 Kinder zur Schule, im Baselbiet sind es rund 17'630.

Maximal 24 Kinder

Mit diesem Schuljahr ändert das Baselbiet die maximale Schulklassengrösse. In einer Klasse dürfen neu maximal 24 Kinder sein. Zuvor lag die Obergrenze bei 26 Mädchen und Jungen. Damit diese Grenze eingehalten werden kann, gibt es 16 neue Primarschulklassen.