Basler Stadtgärtnerei kümmert sich um 26'000 Bäume

Die Herausforderungen der Zukunft sind vielfältig und nicht immer absehbar. Umwelteinflüsse, die sich verändern, und neue Schädlinge können den Bäumen zusetzen.

Bäume bei der Buvette Dreirosen.

Bildlegende: Bäume sind aus dem Stadtleben nicht wegzudenken (hier das Rheinufer bei der Dreirosenbrücke). Juri Weiss

Die Bäume in der Stadt leisten einen grossen Beitrag an die Lebensqualität. Sie filtern die Luft, verbessern das Kleinklima und bieten Schatten. Die Basler Stadtgärtnerei sorgt dabei für die Pflege und Kontrolle der 26'000 Bäume.

Konkret entfernt die Stadtgärtnerei abgestorbene, angerissene und sich gegenseitig reibende Äste. Schlecht angewachsene und ausladende Äste kürzt sie, um sie zu entlasten. Bei regelmässiger Pflege aktiviert der Baum optimal seine Abwehrmechanismen gegen Holzfäule, Pilze und Bakterien und kann allfällige Infektionen besser abschotten.

Eine gute Pflege lässt die Bäume zwar besser altern, dennoch ist es nötig, immer wieder Bäume zu ersetzen, um den Bestand vital zu halten. Jeden Herbst wird eine Liste erstellt aller Bäume, die den Sicherheitsanforderungen nicht mehr genügen: entweder, weil sie nicht mehr stabil stehen, oder, weil Äste abzubrechen drohen.

Neben dem hohen Alter der Bäume sind Schädlinge, Pilzkrankheiten und Streusalzeinwirkungen dafür verantwortlich, dass ein Baum entfernt werden muss. Jährlich werden 150 bis 250 Bäume ersetzt.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)