Basler Tiefbauamt will mehr Elektro-Fahrzeuge

Die Basler Stadtreinigung möchte nicht bloss die Stadt sauber halten, sondern dabei auch auf ökologische Technologie setzen. Aktuell besteht die Wagenflotte aus 15 Prozent Elektrofahrzeugen. Diese Zahl will das Amt erhöhen - allerdings ist eine vollständige Umrüstung unrealistisch und zu teuer.

Kleiner Lastwagen mit Elektro-Batterien unter de Ladebrücke

Bildlegende: Tiefbauamt setzt vermehrt auf Elektrofahrzeuge. SRF, Sedrik Eichkorn

Putzfahrzeuge, die den ganzen Tag im Einsatz sind, müssen nachgeladen werden. Und das sei ein Problem, sagt Norbert Wüllner vom Basler Tiefbauamt. Denn für das Laden der Batterien gebe es zu wenig Infrastruktur.

Das Tiefbauamt müsse auch sein Stromnetz aufrüsten, um vermehrt auf Elektrofahrzeuge setzen zu können. «Das ist in einer historisch gewachsenen Stadt wie Basel aber gar nicht so einfach», sagt Wüllner. Denn das Verlegen von neuen Stromleitungen in einer Stadt wie Basel sei ein Unterfangen mit vielen Unbekannten. «Da stösst man sofort auf archäologische Fundstücke. Es ist nicht einfach, unterirdische Infrastruktur zu erneuern.»

Trotzdem will das Tiefbauamt seine Flotte sukzessiv auf Elektrofahrzeuge umrüsten. Auf ein präzises Ziel will sich Wüllner aber nicht festlegen. Eine vollständige Umrüstung der Wagenflotte sei ohnehin unrealistisch und ausserdem auch zu teuer.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)