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Bilanz 2017 Baselbieter Staatsanwaltschaft bleibt gefordert

Die Baselbieter Staatsanwaltschaft hat im vergangenen Jahr mehr Fälle verzeichnet und weniger erledigen können als im Vorjahr. Anklagen hat sie knapp weniger erhoben als 2016. Gut 85 Prozent der neuen Fälle wurden innert eines Jahres erledigt.

Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft spricht selber von einem «erfolgreichen Geschäftsjahr 2017» mit «auf hohem Niveau stabilen» Falleingängen. Zwar sanken die Zahlen der gesamthaft sowie der per Strafbefehl erledigten Fälle, dafür stieg die Zahl der per Anklage erledigten, also aufwendigeren Fälle.

Neu eingegangen waren unter dem Strich 39'525 Fälle; davon betrafen 9395 Vergehen und Verbrechen und 30'130 Übertretungen. Von der Gesamtzunahme von 549 Fällen oder 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entfielen 385 auf Vergehen und Verbrechen - diese bringen der Behörde mehr Arbeitsaufwand als Übertretungen.

Auftrag erfüllt

Erledigt hat die Baselbieter Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr insgesamt 29'659 Fälle, was eine Erledigungsquote von 85,6 Prozent ergibt. Im Vorjahr war die Quote mit 87,3 Prozent leicht höher gelegen. Der Leistungsauftrag sei damit erfüllt worden, hiess es weiter.

Angesichts der Pendenzen notiert der Jahresbericht eine «nach wie vor angespannte» Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden der Staatsanwaltschaft. Zunehmend mehr Ressourcen nehme etwa die internationale Rechtshilfe in Anspruch.

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