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Basel Baselland Chinesische Sicherheitskräfte unterbinden Tibet-Protest

Eine Gruppe Tibeter protestiert an einem Kulturfest in Basel gegen die chinesische Besatzung. Chinesische Sicherheitsleute schreiten ein und unterbinden unter den Augen von Stadtpräsident Guy Morin den Protest der Tibeter.

Das offizielle Basel feierte am Sonntag das chinesische Mondfest. Stadtpräsident Guy Morin eröffnete zusammen mit der chinesischen Botschafterin das Fest. Während ihrer Ansprache demonstrierte eine Gruppe Tibeter gegen die Besetzung ihres Landes.

Ein stiller und friedlicher Protest, betont Tenzin Yundung. Präsidentin des Vereins Tibeter Jugend in Europa. Doch umgehend hätten chinesische Sicherheitskräfte der Botschafterin eingegriffen. Diese hätten den Demonstranten Transparente entrissen, eine Frau sogar auf den Boden gedrückt. Jetzt prüfen die Mitglieder des Vereins, ob sie Anzeige erstatten.

Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehung Basel-Stadt, will den Einsatz der chinesischen Sicherheitsleute nicht kommentieren. Diese hätten aber lediglich zwei Demonstranten gestoppt, die in einen Sicherheitskorridor vor der Bühne eingedrungen seien. Die übrigen Tibeter aber hätten ungehindert demonstrieren können.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Tselha Tenzin, Zürich
    Ganz peinlich von den Chinesen ! Shame on you! Dies ist nur ein kleiner Einblick, "wie sie ist" in Tibet und wie grundlegende Menschenrechte, wie die Freiheit der Rede und des Ausdrucks sind von den chinesischen Behörden behandelt werden! Sogar in der Schweiz bringen sie fast die Frau um, auch wenn sie nichts falsches gemacht hat und einen stillen Protest abhalten wollten. Sehr traurig zu sehen!
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  • Kommentar von Migmar Dolma, Zürich
    Sehr geehrter Herr Meier Die Frau, über die Sie sprechen, bin ich. Wir wollten lediglich einen stillen Protest abhalten mit unseren Plakaten. Ich bin nicht auf die Bühne gerannt. Ich sass in der ersten Reihe. Als ich mich erhob und mein Plakat in die Höhe halten wollte, wurde ich brutal auf den Boden gedrückt von einem Chinesen. Dann entriss mir jemand das Plakat, wo auf Chinesisch stand: China, respektiere die tibetische Kultur. Alles ist auf Video und wird bald online gestellt.
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    1. Antwort von Corinne Banora, Basel
      Migmar Dolma, es beschämt mich, was passiert ist. Ich habe per se Mühe damit, dass wir das chinesische Mondfest hier feiern, während wir gleichzeitig tibetische Flüchtlinge aufnehmen. Mir scheint, dass die Politik und der Spiegel davon, die Gesellschaft, nichts anderes mehr zu gebären vermag als eine scheinheilige Doppelmoral. Und kein anderes Land versteht es besser, sich hinter der sogenannten Neutralität zu verstecken wie die Schweiz. Ich wünsche Ihnen weiterhin Mut, sich zu erheben!
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  • Kommentar von Sonam Phuntsok, Zurich
    Traurig zu sehen, wie weit die Macht der Kommunistischen Partei Chinas bereits heute reicht. Wenn normale Rechte eines Schweizer Bürgers, wie die freie Meinungsäusserung nicht ausgeübt werden kann, na dann gute Nacht Schweiz!
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