Christian Egeler gibt Grossratspräsidium ab

So wie der FDP-Grossrat das Präsidium ausführte, so gestaltete er auch seine Abschlussrede: fröhlich und mit einem Augenzwinkern. Dennoch beinhaltete die Rede auch Ernsthaftes. Christian Egeler sprach vor allem über das Verhältnis von Stadt und Land.

Christian Egeler und Elisabeth Ackermann vor dem Ratshaus.

Bildlegende: Elisabeth Ackermann (rechts) übernimmt das Amt von Christian Egeler. zvg

«Zunächst zu den Fakten», begann Christian Egeler seine Abschlussrede. «6,5 Kilogramm habe ich im letzten Jahr zugenommen.» Dies, weil er an zahlreichen Essen und Empfängen teilgenommen und Basel-Stadt repräsentiert habe.

Zusammenarbeit statt Konkurrenz

Das Amtsjahr von Egeler war geprägt von der Fusionsabstimmung. «Trotz aller lauthals beschworenen Selbstständigkeit sind wir in dieser Region aufeinander angewiesen», betonte Egeler. Es sei wichtig, dass man Liestal nicht als Konkurrenten ansehe, sondern dass man zusammen arbeite. Es dürfe nicht sein, dass wichtige Projekte scheitern, weil die beiden Basel darüber streiten, wer wie viel bezahlt. Das Parlament habe aber etwa beim Margarethenstich oder bei der St. Jakobshalle bewiesen, dass eine gute Zusammenarbeit möglich sei.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)