Christian Egeler: «Mir sträuben sich die Nackenhaare.»

Der neue Grossratspräsident, Christian Egeler (FDP), hält im Grossen Rat seine Antrittsrede. Darin stellt er klar, was ihn innerlich zum Kochen bringt.

Christian Egeler im Grossrats-Saal mit einem Blumenstrauss in den Händen

Bildlegende: Christian Egeler findet, dass man beim Zeichen setzen nicht übertreiben sollte. Keystone

Der FDP- Politiker, Christian Egeler, ist seit fast zehn Jahren im Grossen Rat. In dieser Zeit habe er an knapp 400 Halbtagessitzungen teilgenommen. Nun ist Christian Egeler ein Jahr lang Präsident des städtischen Parlaments. In seiner Antrittsrede betont er, dass er in den vergangenen zehn Jahren gelassener geworden sei. Innerlich zum Kochen bringe ihn eigentlich nur noch eines.

«Wenn jemand in einer Debatte begründet, dass wir ein Zeichen setzen müssen, dann sträuben sich bei mir immer ein bisschen die Nackenhaare», sagt Christian Egeler und ergänzt, dass es nicht grundsätzlich falsch sei, Zeichen zu setzen. Gesetze und Verfassungsbestimmungen seien aber der falsche Ort, um dies zu tun.

«Grenzen entstehen im Kopf»

Egeler spricht in seiner Rede auch über politische Grenzen: «Das Leben macht an der Kantonsgrenze nicht halt.» Aus diesem Grund sei er in seinem Jahr als Grossratspräsident auch bemüht, die Nähe zum Landrat zu suchen. «Ich werde mich als Präsident des Grossen Rates einige Male über die Grenze wagen.»