Christoph Eymann: Spätestens 2017 ist Schluss

Der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann wird diese Woche an der Erziehungsdirektorenkonferenz zum neuen Präsidenten gewählt. Vor dieser Wahl stellt er klar: Eymann steht nach 2017 nicht mehr als Regierungsrat zur Verfügung. Nun stellt sich die Frage nach seiner Nachfolge.

Portraitbild Christoph Eymann

Bildlegende: Keine Wiederwahl - Christoph Eymann tritt bei den Wahlen im 2016 nicht mehr an Keystone

Die Wahl zum Nachfolger von Isabelle Chassot als Präsident derErziehungsdirektorenkonferenz ist Formsache: Ein anderer Kandidat oder eine andere Kandidatin für das Amt gibt es nicht. Isabelle Chassot war über sieben Jahre lang an der Spitze der wichtigen Schnittstelle zwischen Bund und Kantonen.

So lange wird die Amtszeit bei Christoph Eymann nicht dauern. Vor seiner Wahl hält Christoph Eymann gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF fest: «Bleibe ich gesund, bleibe ich bis zum Ende dieser Amtszeit. Eine weitere werde ich aber nicht anhängen.» Eymann wurde 2001 in die Basler Regierung gewählt. Mit seiner Wahl zum Präsident der Erziehungsdirektorenkonferenz hat Basel-Stadt gleich zwei Vertreter an der Spitze der wichtigen Schnittstellen zwischen Bund und Kantonen. Seit 2012 ist Carlo Conti bereits Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz.

Feste liberale Grösse

Christoph Eymann wurde 1951 geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er studierte Jura an der Universität Basel. 1984 wurde er für die LDP in den Grossen Rat gewählt und sieben Jahre später in den Nationalrat, den er nach der Wahl in die Basler Regierung wieder verliesse. Seit 2001 ist er Vorsteher des Erziehungs-departements.