Das Geschäft mit dem Ausverkauf läuft gut in Basel

Kaum ist Weihnachten vorbei, lockt das Ausverkaufs-Geschäft Kunden in die Läden in der Region Basel. Dank Kälte und Schnee läuft der Ausverkauf in diesem Jahr gut, bilanziert Mathias Böhm, Geschäftsführer von «Pro Innerstadt», der Vereinigung der Basler Detailhändler.

Freie Strasse mit Weihnachstbeleuchtung

Bildlegende: Die Freie Strasse noch immer im Zeichen der Weihnacht Juri Weiss

«Der Ausverkauf zählt nach wie vor zu den umsatzstärksten Zeiten im Detailhandel», sagt Mathias Böhm. Auch in diesem Jahr laufe das Geschäft gut. Grund dafür ist, dass viele Kundinnen und Kunden vor Weihnachten noch zuwarteten mit dem Kauf von Kleidern für den kalten Winter oder Wintersportartikeln. Nachdem der Winter nun auch in der Region Basel angekommen ist, werden diese Artikel nun im Ausverkauf zu teils massiv günstigeren Preisen gekauft.

Der Ausverkauf bringe zwar viel Umsatz, lohne sich aber nicht für alle Läden gleich gut, hält Böhm fest und ergänzt: «Ich denke, dass deshalb in Zukunft das Sale-Geschäft abflachen wird».

Umsatzträchtige Adventszeit

Nach wie vor am meisten Umsatz macht auch der Basler Detailhandel in den Wochen vor Weihnachten. Nach guten Verkaufszahlen in den letzten Jahren, sei es schwierig, diese noch zu überbieten. Die Basler Detailhändler seien dennoch zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft 2014, weiss Böhm und erteilt dem vergangenen Weihnachtsgeschäft auf einer Skala zwischen 1 und 10 die Note 7.

«  Einkaufen in der Stadt Basel hat nach wie vor eine hohe Qualität. »

Mathias Böhm
Geschäftsführer «Pro Innerstadt»

Dass ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit eine neue Tramlinie nach Weil am Rhein eröffnet wurde und damit auch grosse Einkaufszentren im grenznahen Ausland an das Basler Tramnetz angeschlossen worden sind, stört Böhm wenig. «Einkaufen in der Stadt Basel hat nach wie vor eine hohe Qualität, welche diese Einkaufszentren nicht bieten können», sagt Mathias Böhm angesprochen auf den nach wie vor boomenden Einkaufstourismus in der Region Basel.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)