Der Basler Markthalle soll neues Leben eingehaucht werden

Das Konzept eines Shopping-Centers hat sich als Flop erwiesen. Die neuen Nutzer der Markthalle setzen nun auf gastronomische Angebote unter der Kuppel.

Markthalle Basel

Bildlegende: Gähnende Leere: So sieht es derzeit in der Basler Markthalle aus. Keystone

Im März 2012 öffnete die Basler Markthalle nach einem dreijährigen Umbau ihre Tore: als Shopping-Center. Doch schon nach wenigen Tagen erwies sich das Konzept als Flop. Der riesige Kuppelbau blieb meistens leer. In diesen Tagen schliessen die letzten beiden verbliebenen Läden ihre Türen und verlassen den Bau.

Verschiedene Ideen gab es immer wieder, wie der historische Kuppelbau könnte genutzt werden. Ab dem kommenden Jahr 2014 soll die Halle wieder an ihre erfolgreichste Zeit anknüpfen - als Ort, wo Lebensmittel gehandelt werden.

Allerdings möchte das siebenköpfige Projektteam nicht nur mit Lebensmitteln handeln. «Die Markthalle soll ein Ort werden, der sich auf verschiedenste Art und Weise mit der Ernährung auseinandersetzt», sagt Barbara Buser von der Projektgruppe gegenüber dem «Regionaljournal» von Radio SRF.

Viele Ideen - wenig Konkretes

Konkret ist bis jetzt noch wenig. Weder gibt es Gastrobetriebe, die zugesagt haben, noch gibt es Produktionsbetriebe, von denen bekannt wäre, dass sie ihre Lokaltäten in die Markthalle verlegen. Einzig ein vierjähriger Mietvertrag mit der Hausbesitzerin besteht, und viele Ideen.

Den Machern um Barbara Buser und Gregor Dill ist bewusst, dass sie mit der Unterzeichnung des vierjährigen Mietvertrages ein Risiko eingegangen sind. «Der Ort muss eine Ausstrahlung erlangen», sagt Gregor Dill von der Projektgruppe. Vier Jahre haben die Initianten nun Zeit, dem Traditionsbau neues Leben einzuhauchen.