Hirnforschung Die Woche des Gehirns setzt auch auf virtuelle Welten

Bereits zum zwanzigsten Mal findet in Basel die «Woche des Gehirns» statt. Diese Veranstaltung will in der Bevölkerung das Verständnis für die Hirnforschung fördern.

Portraitaufnahme von Catherine Alioth vor einem Veranstaltungsplakat der Woche des Gehirns

Bildlegende: Catherine Alioth ist Koordinatorin beim Neuroscience Network Basel. SRF Michael Müller

Ist der Mensch gesund und arbeitet der Kopf so, wie er sollte, hat kaum jemand Anlass, sich mit dem wohl wichtigsten Organ, seinem Gehirn zu beschäftigen. Trotzdem findet es Catherine Alioth, Koordinatorin beim Neuroscience Network Basel, wichtig, dass sich möglichst viele Menschen mit den Neurowissenschaften beschäftigen: «Die Menschen sollen aufmerksam werden auf ihr wichtigstes Organ. Und sie sollen auch wissen, wie weit die Forschung ist.»

Neue künstlerische Impulse

Damit sich auch die breite Bevölkerung für das Thema Hirnforschung interessiert, setzt das Neuroscience Network Basel drum neben den wissenschaftlichen Vorträgen auf neue Impulse, die die Aufmerksamkeit erregen sollen, etwa eine 3-D-Brille, die im Zusammenhang mit der Therapie von Angst-Störungen zum Einsatz kommt oder auf ein Theaterensemble, das Szenen aus dem Alltag von Demenzkranken spielt und so mithilft herauszufinden, wie man am besten mit ihnen umgehen kann.

Woche des Gehirns Basel 2017