Drei Architekturbüros planen testweise ein neues Messe-Parkhaus

Das neue Parkhaus würde gleich viele Parkplätze enthalten wie das heutige Parkhaus neben dem neuen Messezentrum. In den Bau würden allenfalls auch ein Hotel und Wohnungen integriert.

Das Basler Messe-Parkhaus muss möglicherweise bald einem Neubau weichen.

Bildlegende: Das Basler Messe-Parkhaus muss möglicherweise bald einem Neubau weichen. Juri Weiss

Das Messe-Parkhaus hat heute 1200 Parkplätze; 1200 bis 1400 sollten es laut Messe wieder werden. Der Abriss der benachbarten Halle 3 für den spektakulären Passarellen-Neubau hat 200 frühere Plätze auf dem Dach des Altbaus gekostet. Kein Thema bei der Testplanung sei hingegen zusätzliche Messe-Hallenfläche, sagt ein Messe-Sprecher.

Wieviele Wohnungen und Hotelbetten bei einem Parkhaus-Neubau wünschenswert sind, will der Sprecher nicht sagen: Die Testplanung sei offen, weil sie das Sinnvolle aufzeigen solle - Hotelbetten gebe es aus Messesicht ja viel zu wenige. Zu klären sei vorab, ob ein Neubau städtebaulich sinnvoll und finanzierbar ist.

In Absprache mit den Kantonsbehörden sind drei Basler Architekturbüros eingeladen worden, Vorschläge einzureichen: Buchner Bründler, Herzog & de Meuron sowie Morger Dettli. Deren Ideen sollen bis im Sommer vorliegen.

Anhand dieser Ideen entscheide die Messe, ob sie einen Architekturwettbewerb lanciert oder die Neubau-Idee fallen lässt. Fest stehe für die Messe erst, dass sie für einen allfälligen Parkhaus-Neubau keine Staats-Subvention beantragen würde. Denkbar sei die Finanzierung von Teilen oder des Ganzen durch Investoren.