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Basel Baselland Ein Hauch von Camping-Romantik im Baselbiet

Ferien auf dem Camping-Platz verbinden viele Menschen mit Sonne, Meer und Süden. Aber auch Camping-Plätze in der Region, zum Beispiel in Reinach, haben ihren Reiz - Wenn auch nicht das ganze Jahr.

Ein Mann im T-Shirt vor einem Zelt
Legende: Christoph Jakob muss im Winter auf seinen Wohnwagen verzichten. SRF

Camping-Plätze beherbergen in der Regel Menschen, die hier für kurze Zeit ihre Ferien verbringen, zusammen mit anderen, ebenfalls erholungsbedürftigen Mitmenschen. Dabei gibt es aber auch Menschen, die aus anderen Gründen auf einen Campingplatz gehen, zum Beispiel eine Trennung oder finanzielle Probleme. Das gilt auch für den Campingplatz Reinach im Baselbiet. Während fast dem ganzen Jahr wohnen hier rund 15 Leute dauerhaft in ihren Wohnwägen - und fühlen sich wohl auf dem Campingplatz. Sie haben hier eine Heimat gefunden.

Familiengefühl auf dem Campingplatz

Letztes Wochenende gab es in Reinach aber den grossen Abschied. Während den nächsten vier Wintermonaten muss der Campingplatz schliessen. Die rund 15 Dauermieter, die dort schon fast eine Art Familie bilden, mussten sich voneinander verabschieden. Und dieser Abschied von ihrer «Patchworkfamilie», wie sie sich selbst bezeichnen, fällt den Dauermietern sehr schwer: «Es bricht mir fast das Herz. Als würde eine Partnerschaft zu Ende gehen. Es tut weh», sagt Cornelia Gschwind gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF. Die Dauerbewohner des Campingplatzes Reinach stehen sich nahe und wollen sich auch während der Winterpause weiter treffen.

Bereits geschlossen - bis nächstes Frühjahr

Erst im Frühjahr ist das Gelände wieder offen - auch für die Dauermieter, die dann vermutlich auch wieder auf der Matte stehen. Dauerbewohner Christoph Jakob freut sich schon auf den Frühling, wenn der Camping wieder aufgeht. Er komme sicher wieder zurück: «Gleich wie andere eine Nacht vor dem Laden für das neue iPad übernachten, wird mir das gleiche im Frühling vor dem Camping passieren.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von André Kelbert, Rheinfelden
    Besser hätte man es nicht beschreiben können. Vielleicht ist es auch, ein bisschen der Realität entfliehen, doch was ist die Realität? Die, in der wir auf dem Campingplatz leben oder die, die uns von einer gewissen Schicht der Gesellschaft vormachen will. Ich lebe Dauercamping in dieser Form seit 13 Jahren und habe noch keinen Tag bereut.
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