Fachhochschule Nordwestschweiz soll mehr Geld bekommen

Die Regierungen der vier Trägerkantone der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) wollen den Globalbeitrag um 23 Millionen Franken aufstocken. Rund zwei Drittel dieser Erhöhung soll die FHNW allerdings selbst beisteuern.

Visualisierung des geplanten Fachhochschulgebäudes auf dem Dreispitzareal.

Bildlegende: Die FHNW braucht mehr Geld, unter anderem für Bauten wie hier den Kunst-Campus auf dem Dreispitz. Morger & Dettli Architekten AG

Der Globalbeitrag für die kommenden drei Jahre für die FHNW soll um 23 Millionen Franken auf 683 Millionen steigen. Daran beteiligen sich die vier Trägerkantone Baselland, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn mit total acht Millionen Franken. 15 Millionen Franken soll die FHNW aus den eigenen Reserven finanzieren.

Mit dem Globalbudget für die Jahre 2015 bis 2017 könne die FHNW den politisch bestellten Leistungsumfang halten und der Nachfrage nach zusätzlichen Studienplätzen fachbereichspezifisch begegnen. So begründen die Regierungen der Trägerkantone die Erhöhung in einer gemeinsamen Mitteilung, die am Freitag publiziert wurde. Auch könnten dadurch die Forschungsleistungen punktuell erweitert sowie die Mehraufwendungen wegen der Inbetriebnahme der Campus-Bauten in Olten, Brugg-Windisch und Basel-Dreispitz finanziert werden.

Aargau bezahlt am meisten an Globalbeitrag

An den Globalbeitrag von 683 Millionen Franken soll der Kanton Aargau mit rund 245 Millionen Franken den höchsten Beitrag bezahlen. Der Verteilschlüssel im Staatsvertrag sieht weiter vor, dass der Kanton Basel-Landschaft 193 Millionen, der Kanton Basel-Stadt 132 Millionen und der Kanton Solothurn 113 Millionen Franken übernehmen.