Fondation Beyeler startet mit Hodler-Ausstellung ins neue Jahr

Die Fondation Beyeler ist weiterhin Favorit beim Kunst-Publikum: Mit rund 370'000 Besuchern erreichte sie 2012 den Rekord des Vorjahres zwar nicht mehr, blieb nach eigenen Angaben aber das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz. Am Sonntag startet eine grosse Hodler-Ausstellung.

Selbstportrait von Ferdinand Hodler

Bildlegende: Selbstportrait von Ferdinand Hodler - zu sehen ab Sonntag in der Fondation Beyeler zvg

Die Fondation Beyeler zeigt Ferdinand Hodler (1853-1918) in einer grossen Ausstellung als Maler der Moderne. Die Schau versammelt rund 80 Landschaftsgemälde, Selbstporträts und Bilder zu Leben, Tod und Ewigkeit aus dem Spätwerk des Künstlers.

Die Fondation Beyeler ist nach eigenen Angaben das erste Schweizer Museum, das eine umfassende Ausstellung zum Spätwerk von Ferdinand Hodler präsentiert -

Hodler nicht als Maler von Mythen der Schweiz oder symbolistischer Maler, sondern als Maler der Moderne, wie Direktor Sam Keller am Donnerstag vor den Medien sagte. 

« Die Fondation Beyeler gedeiht prächtig »

Von den vier im vergangenen Jahr eröffneten Sonderausstellungen des Beyeler-Museums zog jene zum Spätwerk von Edgar Degas am meisten Publikum an - rund 130'000 Eintritte wurden bis zum 20. Januar an der Degas-Schau gezählt, die noch bis Sonntag dauert.

«Die Fondation Beyeler gedeiht prächtig», sagte Sam Keller am Donnerstag vor den Medien. Zwar habe es letztes Jahr weniger Besucher als im vorangegangenen Rekordjahr gegeben, doch sei 2012 «eines der besten Jahre» der Fondation gewesen - das viertbeste in der inzwischen über 15-jährigen Geschichte des Museums.