Geldsegen für Basler Filmszene?

Am Mittwoch werden im Basler Grossen Rat die Weichen für die künftige Filmförderung der Region gestellt. Das Finanzierungsmodell der Regierung könnte der Filmszene bis zu 2.75 Millionen Franken zur Verfügung stellen - dank Geldern des Swisslosfonds.

Die Front-Ansicht des Basler Kino Pathé

Bildlegende: Gibt es bald mehr Geld für Basler Filme - das Kantonsparlament entscheidet. Foto Juri Weiss

Konkret geht es darum, dass der Kanton den Filmkredit von 300'000 auf 900'000 Franken erhöht. Dieser Betrag ist allerdings nur ein Teil des Finanzierungsmodells. Insgesamt geht es um 2.75 Millionen Franken: Erhöht Basel-Stadt nämlich den Filmkredit um 600'000 Franken, zieht auch Basel-Land nach und erhöht seinen Beitrag von 200'000 Franken auf 350'000. Zusätzlich käme neu auch noch der Swisslosfond mit dem Löwenanteil von 1.5 Millionen Franken ins Spiel. Die Swisslosfond Gelder gäbe es aber nur für ausgewählte Grossprojekte. Phillip Cueni, Präsident von Balimage, hofft darauf, dass die Vorlage gutgeheissen wird: «Dann hätte der Basler Film eine echte Zukunft.»

Trotz Spardiskussion mehr Geld für Film?

Sollte also Basel-Stadt bereit sein, 600'000 Franken mehr Geld für die Filmförderung in die Hand zu nehmen, dann würde dies einen grossen Geldsegen für die lokale Filmszene bedeuten, knapp 3 Millionen Franken.

Momentan stehen aber in Basel-Stadt die Zeichen auf Sparen. Ob vor diesem Hintergrund der Grosse Rat bereit ist, mehr Geld für die Filmförderung auszugeben, muss sich erst noch zeigen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)