Hebammen wehren sich in Liestal für ihre Interessen

Unterstützt von der Gewerkschaft VPOD, demonstrieren vor dem Regierungsgebäude in Liestal rund 40 Hebammen für ihre Interessen. Es geht um die Verlegung der Frauenklinik vom Bruderholz- ins Bethesda-Spital. Die Hebammen befürchten da eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen.

Demonstranten übergeben eine schwarze Schachtel

Bildlegende: Vor dem Regierungsgebäude übergeben Demonstranten Generalsekretär Oliver Kungler eine «Blackbox» SRF

Mitten in den Herbstferien demonstrieren 40 Hebammen vor dem Regierungsgebäude in Liestal. Unterstützt werden sie von Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaft VPOD. Es geht um die Verlegung der Frauenklinik vom Bruderholz- ins Bethesda-Spital.

Nicht die gleichen Anstellungsbedingungen

Die sozialen Bedingungen für die Hebammen werden dabei zurzeit diskutiert. Sie wehren sich, weil die Anstellungsbedingungen in den beiden Spitälern nicht die gleichen sind. Beispielsweise gibt es im Bethesda-Spital keinen Gesamtarbeits-Vertrag (GAV).

Zu dieser Demonstration meldet sich auch die Volkswirtschaft- und Gesundheitsdirektion zu Wort: in einer Stellungnahme erinnert sie daran, dass das Kantonsspital Baselland (KSBL) eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit ist. Damit sei das KSBL aber auch in seiner unternehmerischen Tätigkeit frei.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)