In Basel-Stadt sprudeln die Millionen weiterhin

Finanzdirektorin Eva Herzog kann sich über einen einen Überschuss von 430 Millionen Franken in der Staatsrechnung 2015 freuen. Das ist besser als budgetiert. Positiv entwickeln sich die Steuereinnahmen. Die direkten Steuern der natürlichen Personen sind um 180 Millionen Franken höher als geplant.

Die Basler Finanzdirektorin Eva Herzog.

Bildlegende: Die Basler Finanzdirektorin Eva Herzog. Keystone

Basel-Stadt bleibt der finanzielle Vorzeigekanton der Schweiz. Der Kanton hat das vergangene Jahr mit einem Plus von 430 Millionen Franken abgeschlossen. Budgetiert war lediglich ein Überschuss von 36 Millionen Franken. Diese aus ihrer Sicht erfreulichen Zahlen stellte Finanzdirektorin Eva Herzog am Montag an einer Medienkonferenz vor.

Der höchste Zuwachs gegenüber dem Budget hat sich bei den direkten Steuern der natürlichen Personen ergeben - mit 180 Millionen Franken mehr als geplant. Aber auch die Steuereinnahmen der juristischen Personen sind 38 Millionen höher ausgefallen als budgetiert.

Der Kanton Basel-Stadt kann dank dieses Millionen-Überschusses seine Schulden um mehr als 100 Millionen Franken abbauen.

Eva Herzog will keine Steuersenkung

Einer Steuersenkung steht die SP-Finanzdirektorin allerdings skeptisch gegenüber. Zuerst wolle sie abwarten, welche Folgen die Unternehmenssteuerreform III mit sich bringt. «Wir rechnen mit Steuerausfällen und sind in erster Linie froh, wenn wir diese tragen können. Für eine zusätzliche Steuersenkung habe ich in dieser Situation kaum Verständnis», so Herzog.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)