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Basel Baselland Keine Kündigungen für Baselbieter Sek-Lehrer

Die für das Schuljahr 2015/2016 geplante Verkürzung der Sekundarschule gelingt laut der Baselbieter Bildungsdirektion ohne Kündigungen unbefristet angestellter Lehrkräfte. Für Lehrerinnen und Lehrer mit befristeten Verträgen soll ab Sommer nach Lösungen gesucht werden.

Im Zuge der Bildungsharmonisierung wird in Baselland ab 2015/2016 die Primarschule von fünf auf sechs Jahre verlängert und dafür die Sekundarschule auf drei Jahre verkürzt.

Lehrer schreibt an Wandtafel
Legende: Die Baselbieter Sek-Lehrerinnen und Lehrer stehen vor grossen Veränderungen Keystone

Der erste Trend bei den Zahlen zu den Stellenanpassungen verheisse Positives, teilt nun die Bildungsdirektion mit. So zeige sich aufgrund der Planungsentscheide der Schulleitungen für das erste Schuljahr nach der Umstellung, dass sämtliche unbefristet angestellten Sekundarlehrerinnen und -lehrer ihre Anstellung ihrem jetzigen Beschäftigungsgrad entsprechend behalten könnten.

Gleichzeitig heisst es weiter, die Umsetzung samt personellen Konsequenzen sei damit noch nicht abgeschlossen. Denn laut der Mitteilung betrifft der Strukturwandel insbesondere Lehrkräfte mit befristetem Verträgen, die einfach auslaufen. Für sie soll ab August nach Lösungen und Anschlussmöglichkeiten gesucht werden.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Sek Lehrer, Baselland
    Das ist leider gutklingende Schönrederei. In der Praxis macht es für den betroffenen Sekundarlehrer keinen Unterschied, ob er eine Kündigung erhält oder ob seine seit Jahren erhaltenen befristeten Verträge nicht mehr erneuert werden! Ja, den Lehrkräften geht (oder ging?) es gut. Aber trotzdem sollte man der Bevölkerung und den eigenen (Staats)Angestellten die Wahrheit sagen...
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