Kunst als Kontrast zur Basler Herbstmesse

Während sich der Münsterplatz während der Herbstmesse in einen Rummelplatz verwandelt, ist es im Münster selber gewohnt ruhig. Diese Stille sollen nun auch die Messebesucher erleben. Dies dank der Kunstausstellung «Angesehen - Gesichter einer Stadt», die zurzeit im Münster stattfindet.

Münsterplatz in Basel.

Bildlegende: Der Münsterplatz steht derzeit im Zeichen der Herbstmesse. Keystone

Klassische Skulpturen auf der einen, moderne Video- und Audioinstallationen auf der anderen Seite. Mit der Ausstellung «Angesehen - Gesichter einer Stadt» wird im Basler Münster zeitgenössische Kunst gezeigt. Insgesamt zeigt die Ausstellung 13 Werke von Künstlern, die allesamt eine starke Bindung zu Basel haben.

Die Ausstellung ist Teil der Kampagne «Feste feiern». Unter diesem Titel lässt die reformierte Kirche Basel-Stadt in diesem Jahr die verschiedenen religiösen Feste hochleben, so auch diese Woche den Reformationssonntag.

Dass die Ausstellung im Münster zeitgleich zur Herbstmesse stattfindet, ist damit einerseits zufällig, andererseits aber auch bewusst so: «Die Messebesucher sollen während weniger Minuten dem Rummel der Messe entfliehen können», sagt Kuratorin Françoise Theis.

Die Kirche an sich ist schon ein Kunstwerk

Für Pfarrer Philipp Roth, den Projektverantwortlichen seitens der reformierten Kirche, passt die Ausstellung optimal ins Basler Münster: «Das Münster an sich war schon immer ein Kunstwerk, jetzt kommt lediglich eine zeitgenössische Komponente hinzu.»

Die gezeigten Werke seien für jedermann zugänglich und verständlich, so dass auch kunstuninteressierte Personen die Ausstellung besuchen könnten. Die Ausstellung dauert noch bis am 8. November und ist täglich geöffnet.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)