Marianne Hollinger ist neue Präsidentin des Baselbieter Landrats

Das Kantonsparlament wählte die FDP-Frau aus Aesch zur höchsten Baselbieterin. Sie freut sich auf die grossen Brocken, die das Parlament in ihrem Amtsjahr zu behandeln hat: die Sanierung der Pensionskasse und die Kantonsfusion.

Die neue Landratspräsidentin Marianne Hollinger.

Bildlegende: Die neue Landratspräsidentin Marianne Hollinger. zVg

Marianne Hollinger erhielt 73 von 85 eingelegten Stimmen bei einem absoluten Mehr von 42 Stimmen. Die 1953 geborene Politikerin ist Gemeindepräsidentin von Aesch und gehört dem Kantonsparlament seit 2006 an. An der Landratsspitze folgt sie auf Jürg Degen (SP).

Marianne Hollinger sagt im Interview mit dem «Regionaljournal» von Radio SRF: «Ich freue mich besonders auf die grossen und wichtigen Geschäfte, die wir in meinem Amtsjahr behandeln: die Sanierung der Pensionskasse und die Kantonsfusion.»

Als Landratspräsidentin, die sich auf die Leitung der Sitzungen konzentrieren muss, wird sie sich jedoch zum Beispiel zur Fusion inhaltlich nicht äussern können. «Dies ist kein Problem», sagt Hollinger. Sie habe ein entspanntes Verhältnis zu Basel, auch wenn sie einer Fusion skeptisch gegenüber stehe.