Messe-Schweiz will Lohndumping-Verstösse aufarbeiten

Die Messe-Schweiz will reinen Tisch machen. In einem Gespräch mit den Gewerbeverbänden wurde vereinbart, dass die Vorwürfe gegen Verstösse des Arbeitsrechts nachgegangen wird.

Der Chef der Messe Schweiz, René Kamm.

Bildlegende: René Kamm, CEO der Messe Schweiz. Keystone

Die Geschichte des Messe-Neubaus wurde überschattet von Vorwürfen gegen Bestimmungen des Arbeitsrechts. Diesen will die Messe Schweiz jetzt nachgehen. So wurde es in Gesprächen mit den Gewerbeverbänden beider Basel zugesichert. Die Verbände seien in diese Arbeit mit eingebunden, teilt die Messe Schweiz mit.

Vergaberichtlinien werden überprüft

In einem ersten Schritt soll eine Auslegeordnung gemacht werden. Danach wird beleuchtet, nach welchen Kriterien die Messe die Aufträge vergeben hat. Die Messe Schweiz kündigt an, dass sie Ergebnisse auch der Öffentlichkeit zugänglich machen will. (sda)