Migrantensession fordert Ombudsstelle für Ausbildungs-Anerkennung

Die erste Migrantensession der Region Basel verabschiedete eine Resolution mit sieben konkreten Forderungen. Diese wird kommende Woche den beiden Regierungspräsidenten Guy Morin und Isaac Reber übergeben.

Vier Frauen mit Kopftuch auf einer Bank

Bildlegende: Die erste Migrantensession der Region Basel hat das Ziel, die Integration von Migrantinnen und Migranten erleichtern... Keystone

Das Pilotprojekt war bereits im Februar gestartet. Seither trafen sich verschiedene Arbeitsgruppen zu den Themen Familie, Arbeit, Integration, Partizipation und Bildung. Am Samstag fand nun im Basler Rathaus die Schlussveranstaltung in Form einer eigentlichen Session statt. Dabei wurden die diversen Themen und Forderungen vorgetragen, diskutiert und zuletzt darüber abgestimmt. Sieben konkrete Punkte, die eine Mehrheit fanden, flossen in eine Resolution ein, die nächste Woche den Regierungspräsidenten der beiden Basel überreicht wird.

Neben altbekannten Forderungen wie dem Stimmrecht für Migrantinnen und Migranten ist eine Forderung der Arbeitsgruppe Bildung besonders erwähnenswert: Diese verlangt eine Ombudsstelle für die Anerkennung von Ausbildungen, die die Migrantinnen und Migrantinnen in ihrem Heimatland gemacht haben. Gerade bei diesem Punkt bestünden grosse Schwierigkeiten, sagt Projektleiterin und Basta-Grossrätin Heidi Mück.