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Verkehrsfluss Mit Wärmebildkameras gegen Ampelstress

Eine rote Ampel
Legende: Am Ende hilft nur Geduld: Eine rote Ampel beim Schützenmattpark. SRF

Es gibt viele Mythen rund um die Ampel. Einer davon ist: Wer als Fussgänger mehr als nur einmal drückt, bekommt früher grün. «Das ist falsch», sagt Clemens Huber, Leiter Verkehrssteuerung beim Basler Amt für Mobilität. «Wer einmal gedrückt hat, wird vom System bemerkt, das geht deswegen nicht schneller.»

Schneller und präziser werden soll es in Zukunft aber mit neuen Erkennungsmethoden. Zurzeit werden in Basel nämlich Wärmebildkameras getestet. «Die Kameras sollen erkennen, wenn beispielsweise ein Velo an der Ampel wartet, und schnell auf grün schalten.» Das sei zwar mit den heutigen Sensoren schon der Fall, diese sind jedoch teuer und weniger genau.

Grüner Verkehr bevorzugt

Eine grundsätzliche Änderung der Verkehrsstrategie bringt diese Erkennungsmethode aber nicht. Vor allem Autofahrer müssen weiterhin viel Geduld aufbringen, denn der Kanton Basel-Stadt bevorzugt den öffentlichen Verkehr, Fussgänger sowie die Velos. Autofahrer müssen hinten Anstehen. «Das ist keine Erziehungsmassnahme, sondern die logische Folge der Verkehrspolitik», so Huber.

Kurzfristig sei es zwar nicht ökologisch, wenn die Autos an jeder Ampel halten müssen, denn bei der anschliessenden Beschleunigung wird viel Abgas ausgestossen. Langfristig gesehen, sei es aber umweltschonender, auf den öffentlichen Verkehr zu setzen.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

7 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Da können sich ja die Velofahrer freuen. Sie werden sich dann noch weniger an Verkehrsregeln halten, Fussgänger erschrecken und verdrängen und für sich alle Rechte beanspruchen, auch auf gekennzeichneten Wanderwegen. Für Planer und Fahrradlobby soll anscheinend ausser dem Auto auch der Fussgänger zum Auslaufmodell werden.
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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Das wird VelofahrerInnen mit Carbonrahmen freuen, denn diese werden aktuell mangels Metall gar nicht bemerkt. Stark schwitzende VelofahrerInnen kommen schneller voran, nehme ich mal an ;-)
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  • Kommentar von Ruedi Hammer (Ruedi Hammer)
    Der autonome Verkehr kommt bald und wird vieles sehr fest verändern. Auch die Verkehrsampeln. Garantiert. Auch wenn ihr das nicht versteht, liebe Bürokraten, lasst den Ottomotoren-Kutschenverkehr in Ruhe untergehen und spart bitte für einmal euer Geld. Alles andere wäre eine strafbare Steuergeldveruntreuung.
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