Kanu Mit zwei Brüdern im Wildwasserkanal von Huningue

Letzten Sommer waren die Kanuten Simon und Lukas Werro an den Olympischen Spielen in Rio. Nach der Winterpause trainieren die beiden Brüder jetzt wieder in einem Wildwasserkanal gleich hinter der Schweizer Grenze im elsässischen Huningue.

Brüder vor Kanal

Bildlegende: Lukas und Simon Werro vor dem Wildwasserkanal in Huningue, wo die beiden Brüder beste Trainingsbedingungen haben. SRF/Roland Schnetz

Simon und Lukas Werro kommen aus dem Kanton Luzern, wohnen aber seit längere Zeit in Basel. «Die Trainingsbedingungen hier sind ideal», sagt Lukas Werro. Der Wildwasserkanal in Huningue liegt nur weniger Meter hinter der Schweizer Grenze, neben einem Schiff-Kanal, der über Mulhouse zur Rhone führt.

Ein breiter Bach mit Stromschnellen, im Hintergrund paddelt einer.

Bildlegende: Beste Trainingsmöglichkeiten gleich neben Basel SRF

Die beiden Werro-Brüder ergänzen sich ideal in ihrem zweiplätzigen Kanu, dem sogenannten Zweier-Kanadier. An den olympischen Spielen 2016 in Rio verpassten sie mit dem 9. Platz zwar das angestrebte olympische Diplom, dennoch sei die Teilnahme ein unvergessliches Erlebnis gewesen. «Die Stimmung im olympischen Dorf mit den vielen anderen Spitzensportlern ist grossartig», schwärmt Lukas Werro.

In Basel wohnt Simon Werro in einer WG mit anderen Kanuten. Neben dem Training und dem Sportstudium bleibt auch Zeit für anderes, wie Snowboarden oder ein Besuch der Museumsnacht. Nächstes Ziel ist die Kanu-WM im September in Frankreich. «Wir wollen zuerst unter die ersten zehn kommen und dann von einer Medallie träumen.»