Neue Basler Bar schlägt Brücke zwischen Fussball und Kultur

Diese Woche feierte «Didi Offensiv» am Kleinbasler Erasmusplatz ihre Eröffnung. Die Macher wollen dabei nicht nur Fussballspiele zeigen, sondern auch Raum bieten für Diskussionsrunden oder Fotoausstellungen rund um den runden Ball.

Die Gründer von «Didi offensiv»: Raphael Pfister und Benedikt Pfister.

Bildlegende: Die Gründer von «Didi offensiv»: Raphael Pfister und Benedikt Pfister. SRF

Hinter der neuen Basler Fussball-Bar «Didi Offensiv» steht ein Dreierteam von Fussballverrückten. Die beiden Brüder Raphael und Benedikt Pfister sowie Katherine Wildman. Alle drei stammen nicht aus der Gastro-Szene, sondern sie wollten ihr Hobby Fussball zum Beruf machen und stehen deswegen jetzt hinter der Theke.

Hinter einer ganz speziellen Theke, die mit Zeitungsausschnitten gepflastert ist. Zeitungsausschnitte, die an die grossen Momente des FC Basel erinnern - oder an andere Sternstunden des Fussballs. «Wir zeigen bei uns Fussballspiele, aber das Thema Fussball soll auch nach dem Schlusspfiff noch präsent sein», sagt Benedikt Pfister zur liebevollen Dekoration der Bar.

Dass drei Fussball-Kenner am Werk sind, zeigt bereits der Name der Bar: «Didi Offensiv». Es ist der ironische Spitzname des FCB-Trainers Didi Andrey, der den Club in den Neunziger Jahren zurück in die Nationalliga A führte, aber nicht gerade für erfrischenden Offensivfussball bekannt war. «Der Name ist augenzwinkernd - und er passt zu uns, weil man den Fussball auch nicht immer bierernst nehmen, sondern ihn geniessen sollte», findet Raphael Pfister.

«Didi Offensiv» möchte aber nicht nur eine Bar sein, in der sich die Leute Fussballspiele anschauen. Sie bietet derzeit Raum für eine kleine Foto-Ausstellung. Und geplant sind in Zukunft auch Diskussionsrunden oder Vorträge. «Wir wollen eine Brücke schlagen zwischen Fussball und Kultur», sagt Benedikt Pfister.

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