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Basel Baselland Nicht mehr Platz für Velofahrerinnen, Fussgänger und ÖV in Basel

Die Basler Stimmbevölkerung lehnt die Strasseninitiative ab, welche breitere Trottoirs und mehr Velostreifen verlangte. Auch den Gegenvorschlag zur Initiative lehnen die Baslerinnen und Basler ab.

Bild einer Velofahrerin auf einem gelb markierten Velostreifen
Legende: Vorerst keine neuen Velostreifen in Basel. Juri Weiss

Die Strasseninitiative des Verkehrsclub (VCS) wird klar abgelehnt und zwar mit rund 73 Prozent Nein-Stimmen. Die Strasseniniative hatte verlangt, dass Velo, Fussgänger und öffentlicher Verkehr mehr Platz erhalten sollen.

Auch den Gegenvorschlag mit derselben Stossrichtung, aber Forderungen, die weniger weit gingen, lehnt die Basler Stimmbevölkerung ab und zwar mit 54 Prozent Nein-Stimmen respektive 2800 Stimmen Unterschied. Somit werden also Initiative und Gegenvorschlag abgelehnt. Damit bleibt bei der Verkehrspolitik voraussichtlich alles beim Alten. Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels sagte in einer ersten Stellungnahme, er sei froh, dass die Initiative abgelehnt worden sei, aber enttäuscht, dass auch der Gegenvorschlag abgelehnt worden sei. «Ich glaube das Resultat zeigt, dass Baslerinnen und Basler einscheidende Massnahmen zu Lasten des Autoverkehrs ablehnen», sagte Wessels.

Reaktionen zur abgelehnten Strassenverkehrsinitiative

Die Strasseninitaitive hatte verlangt, dass auf allen Strassen mit Tempo 50 Velospuren markiert werden. Hinter der Initiative standen der Verkehrsclub beider Basel sowie die Parteien SP und Grüne. Gegen die Initiative sind der Basler Gewerbeverband, die Handelskammer beider Basel, der ACS und der TCS. Sie warfen den Initianten vor, sie würden die Autofahrer abstrafen, zum Beispiel weil mit den neuen Velostreifen Parkplätze wegfallen würden.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

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