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Basel Baselland Noch einmal Leben - Ausstellung in der Don Bosco Kirche in Basel

Zum zweiten Mal gastiert die Ausstellung «Noch mal Leben» in der Don Bosco Kirche in Basel. Da die Ausstellung so erfolgreich war, wurde sie jetzt bis zum 26. April 2015 verlängert. In der Ausstellung werden 27 Menschen in grossformatigen Bildern vor und nach dem Tode porträtiert.

Kopf mit geschlossenen Augen in schwarz weiss
Legende: Michael Föge, 50 Jahre alt, kurz nach seinem Tode Walter Schels

Für viele Besucher ist schon das Eintreten in den Raum ein Erlebnis. Im Kirchenschiff stehen keine Bänke mehr. Vielmehr stehen Paneelen, die in der gleichen Farbe wie der Boden gehalten sind, im Raum. An den Paneelen hängen 27 grossformatige Bildpaare.

Auf dem einen Bild ist ein Portrait eines Menschen kurz vor seinem Tode, auf dem dazugehörenden Bild der gleiche Mensch kurz danach. Ein kurzer Begleittext gibt Einblick ins Leben dieses Menschen, über sein Schicksal, aber auch wie er eingebettet war im Umfeld seiner Liebsten.

Dialog zwischen Text und Bild

Für den Betrachter treten Text und Bild in einen Dialog. Ein Bild nur alleine oder nur der Text würden nicht die gleiche Intensität erzeugen. Dieser Dialog ermöglicht es, den Tod aus einer anderen Optik wahr zu nehmen.

Nicht der Schmerz steht als Erlebnis im Vordergrund, sondern die Würde des Menschen. «Nochmal leben vor dem Tod», eine Äusserung einer sterbekranken Frau, stehen sinnbildlich für die Ausstellung. Noch einmal leben im Bewusstsein der Vergänglichkeit.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Claude Giger, Basel
    Zu: Noch einmal Leben - Ausstellung in der Don Bosco Kirche in Basel Bildlegende: Michael Föge, 50 Jahre alt, kurz nach seinem Tode Walter Scheel Wenn der Fotograf NUR in der Bildlegende erwähnt wird, sollte er wenigstens richtig geschrieben sein. Der Fotograf heisst WALTER SCHELS Gruss Claude Giger
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    1. Antwort von SRF News
      Vielen Dank für den Hinweis. Ist korrigiert.
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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Es gibt KEINEN Tod!Tod,DER grösste IRRTUM schlechthin.Das Verlassen der Hülle,die wir unseren Körper nennen,ist WANDEL.Das Bewusstsein des Individuums ist danach,exakt das Gleiche wie zuvor.Der Mensch ist und fühlt sich als die gleiche"Person"(Vergleich;das Schlüpfen von Libellen oder Schmetterlinge,lassen Häute zurück)die sie/er vor dem Verlassen(Verwandlung)des Körpers war.Hinweise und Literatur hierzu,gibt es zu Hauf.Nahtoderfahrungen SIND TATSACHE.KEINE Hirngespinste,keine Halluzinationen.
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