Öl im Rhein bei Birsfelden: Behörden geben Entwarnung

Am Mittwochmorgen lief oberhalb des Kraftwerks Birsfelden Öl in den Rhein. Am Mittag rieten die Behörden deshalb davon ab, im Rhein schwimmen zu gehen. Inzwischen aber geben sie Entwarnung.

Krarftwerk Birsfelden

Bildlegende: Eine kleine Menge Öl gelangte durch das Kraftwerk Birsfelden ins Stadtgebiet. Juri Weiss

Am Mittwochmorgen stellte ein Gleisarbeiter auf der Höhe des Restaurants Waldhaus in Birsfelden Ölspuren auf dem Rhein fest. Die Feuerwehr richtete anschliessend beim Kraftwerk Birsfelden eine Ölsperre ein, um die Ölschlieren im Vorhafen der Schleuse zu sammeln und ordentlich zu entsorgen. Dennoch gelangten einige Ölschlieren durch das Kraftwerk flussabwärts ins Stadtgebiet.

Nachdem die Basler Kantonspolizei am Mittag noch vom Schwimmen im Rhein abgeraten hatte, konnte sie am späteren Nachmittag Entwarnung geben. Polizeisprecher Andreas Knuchel erklärte, nach dem Ende des Einsatzes habe man in der Stadt keine Ölspuren mehr gefunden: «Einem Schwumm im Rhein steht somit nichts mehr im Weg.» Die Warnung am Mittag sei ohnehin vor allem eine Vorsichtsmassnahme gewesen, sagt Knuchel.

Die Ursache der Verunreinigungen sei noch nicht bekannt, teilt die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion mit.